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Artikel » Tipps » Kinderschutz
Tipps

Kinderschutz
22.09.2003 von Admin

Kinderschutz fürs Internet

Kinderschänder, Pornos, brutale Gewaltdarstellungen und tausend Gefahren mehr lauern im Internet - wie kann man sein Kind schützen?

Wer einen Fernseher ins Kinderzimmer stellt, der muss viel Mühe und Zeit aufbringen, um das Fernsehverhalten der Jüngsten zu kontrollieren. Im Internet geht's einfacher: Der Standardbrowser Internet Explorer bietet einen überraschend simplen und hocheffektiven Schutzmechanismus. Aktiviert wird er wie folgt:

In der Menüleiste auf "Extras" klicken
dann "Internetoptionen" bestätigen
nun die Leiste "Inhalte" auswählen und
oben bei "Inhaltsratgeber" auf "Aktivieren" klicken.


Hier finden sich nun jede Menge Möglichkeiten, das Surfverhalten zu beschränken. Die einfachste und sicherste Methode funktioniert so: Die Registerkarte "Gebilligte Sites" auswählen - und dort Websites eintragen, die das Kind besuchen darf.

Weitere Möglichkeiten:

Zum Beispiel Kindernetz.de , eine empfehlenswerte und gut besuchte Site vom Südwestrundfunk. Hier kann der Nachwuchs chatten, E-Mail-Freunde finden - zum Beispiel über ähnliche Hobbys -, man kann seine eigene Homepage erstellen, kindgerecht aufbereitete News lesen und vieles mehr.

Nach dem Klick auf "Gebilligte Sites" muss die Internetadresse vollständig eingetragen werden - also zum Beispiel http://www.kindernetz.de/ -, danach nur noch auf "Immer" klicken und eventuell weitere Adressen eintragen, die wieder mit "Immer" bestätigt werden. Dann mit "OK" abschließen.

Anschließend erscheint automatisch die Dialogbox "Supervisorkennwort erstellen". Das ist extrem sinnvoll, denn schließlich kennt sich so mancher Sprössling besser am Computer aus als seine Eltern - und könnte die Stelle finden, wo man den Schutz aufheben kann ...

Ist das Kennwort eingetragen, kann nur noch Papa oder Mama bestimmen, welche Seiten besucht werden dürfen. In Verzeichnissen wie http://www.blinde-kuh.de/ finden sich interessante Adressen. Diese weiteren Seiten können jederzeit im Kinderschutzsystem nachgetragen werden, mit der beschriebenen Vorgehensweise. Ein Passwort muss jedoch nur einmal vergeben werden.

Und wollen die Eltern selbst surfen, wird der Schutz einfach vorübergehend ausgeschaltet. Auch ganz leicht: Die obigen Schritte 1 bis 4 einfach wiederholen, nur am Ende auf "Deaktivieren" klicken. Einziger Nachteil des Systems: Wenn die Eltern im Internet waren, müssen sie jedes Mal daran denken, den Kinderschutz auch wieder anzuschalten (Schritte 1 bis 4).

Doch die kleine Mühe lohnt sich. Jugendgefährdende Seiten, die im Netz an allen Ecken lauern, können die Kleinen auf diese Weise kaum zu Gesicht bekommen. Vorsicht ist lediglich bei zwei Aktivitäten geboten: E-Mail-Abrufen und Chatten.

Beim E-Mailen haben die Jüngsten mit dem selben Problem zu kämpfen wie die Erwachsenen: Spam. Man könnte seinem Nachwuchs die gängigen Verhaltensregeln gegen E-Mail-Müll erklären - doch weil selbst Erwachsene nach wie vor dumm genug sind, auf verlockende Anhänge, verheerende "sexy Links" & Co. zu klicken und sich Dialer oder Viren einfangen, kann man von Minderjährigen kaum erwarten, dass sie vorsichtiger agieren als Volljährige ... Deshalb gilt: Wenn das Kind E-Mails abruft, sollte ein Elternteil neben dem Computer sitzen.

Chatrooms, wo Kinder plaudern, sind ein magischer Anziehungspunkt für Kinderschänder, die hier anonym Kontakt zu ihren Opfern aufnehmen. Solche Fälle machen in jüngster Zeit immer wieder Schlagzeilen. Allerdings ist die Gefahr gebannt, wenn man die altbekannte Anweisung "Kind, geh niemals mit einem fremden Mann mit!" einfach ergänzt: "Geh nie mit einem fremden Mann mit - und triff dich nie mit einem fremden Mann!"

Quelle: http://www.topsubmit.de
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